Informativní obrázek, název alba, osoby a obsazení, údaje o vydavateli, nahrávce a autorech

Spejbl und Hurvínek sinvoller Unsinn

(Die Besten Dialoge von Spejbl und Hurvinek)
FÜR GROSSE KINDER

Spejbl a Hurvínek - Martin Klásek
Mánièka, Katarina - Helena Štáchová

Údaje platné pro audio CD:
Vydavatel: SUPRAPHON
Èíslo nahrávky: SU 5276-2 831
Rok vydání: 2000

Údaje platné pro MC:
Vydavatel: SUPRAPHON
Èíslo nahrávky: SU 5276-4 831
Rok vydání: 2000

Napsali: Helena Štáchová (1-9), František Nepil (10)
Kompilaci sestavila: Helena Štáchová
Illustration: Olga Franzová (2000)
Design: Alena Srpová (2000)
Übersetzung: Christine Moravcová (2000)
Ton: Aurel Lesäk
Aufgenommen 1999 im Studio des Theaters S+H (© Helena Štáchová)
Klangaufbereitung und remastering für CD: Martin Klusák
Produzent: Jiøí Tušl
 
Pøehled stop
1.
  Pyramidaler Blödsinn
2.
  Woran denkst du, Hurvinek?
3.
  Grosse Politik
4.
  Wie man ein Gebildeter wird
5.
  Ist Macht eine Krankheit?
6.
  Mit der Mode gehen
7.
  Herr der Schöpfung
8.
  Unterschiedliche Geschlechter
9.
  Ungeahnte Perspektiven
10.
  Rotkäppchen
     
Náhled obalu
Pøední 1. strana pøebalu CD
 
Pøední 4. strana pøebalu CD
 
     
Pøední 2. a 3. strana pøebalu CD
     
Zadní strana pøebalu CD
 
Pøední strana pøebalu MC
 
     
Poznámky
Über das Stück:
„WANN HAT UNSINN EINEN SINN"
Die ewige Suche von Spejbl & Hurvinek nach dem Sinn der Existenz ist gerade eine solche Frage, die in verschiedenen Zusammenhängen von Zeit zu Zeit auch wir Menschen uns stellen sollten.
Diese zwei Marionetten führen auch zur Suche der Bedeutung eingeführter Klischees, zur Betrachtung über das Befinden und den Zustand des Einzelnen und der Gesellschaft. Sie inspirieren zum Nachdenken über die Hierarchien menschlicher Werte, die Überordnung der Gesellschaftsklassen und machen auf die Gefahr der sehr ansteckenden Krankheit aufmerksam, die „Macht" heißt.
Die Welt der Menschen mit den Augen von Marionetten betrachtet, ist ein einziger Hinterhalt, gegen den unsere hölzernen Protagonisten immun sind. Jeder, auch der allerwertvollste Gedanke oder die allerwertvollste Sache, läßt sich zugunsten einer unsauberen Politik, des kommerzialisierten Sports oder einer Business-Show mißbrauchen, passen wir deren Auslegung persönlichen Zielen an. Das Ergebnis ist der Verlust der Ideale und das Mißtrauen gegenüber Lebenswerten. Die Antworten auf so gestellte Fragen sind genauso unterschiedlich, wie wir Menschen in unseren Charakteren unterschiedlich sind.
Das gibt den Marionetten Spejbl und Hurvinek und Mánièka und Frau Katarina die Möglichkeit, mit ihren Glossen diese menschlichen Schwächen kritisch unter die Lupe zu nehmen. Dem Menschen wird also aus kritischer Puppendistanz und mit viel Humor ein Spiegel vorgehalten, in dem manch einer sein verzerrtes Porträt wiederfindet.

Helena Štáchová

 

Über die Interpreten:

MARTIN KLÁSEK
kam 1957 als sechzehnjähriger Junge an's Theater. Er begann als Techniker. Nur kurze Zeit später machte er durch seine außergewöhnliche Fähigkeit, Puppen zu führen, auf sich aufmerksam und wechselte in das künstlerische Ensemble über. Als sich seine stimmliche Disposition für Hurvinek's Fistelstimme und sein schauspielerisches Gefühl offenbarten, wählte ihn Milos Kirschner als den später möglichen Nachfolger aus und bereitete ihn darauf vor. Erstmals stellte sich Klasek der Kinderschar in den Rollen von Spejbl & Hurvinek 1974 vor.
Nach mehrjähriger Pause alternierte er seit 1982 mit Kirschner. Zunächst nur im Kinderrepertoire, später auch im Programm für Erwachsene.
Als gesundheitliche Beschwerden Milos Kirschner die häufigen Reisen in's Ausland unmöglich machten, nimmt Klasek sich auch der fremdsprachigen Versionen an. Er spielte schon mit Erfolg russisch, norwegisch, deutsch, spanisch und erst kürzlich sogar in arabisch und chinesisch.
Als Dritter in der Reihe der Interpreten bestätigt er die Lebensfähigkeit dieser Tradition. Auch nach dem Tod von Milos Kirschner erweist er deren raison d'etre, und das Theater fährt in seiner künstlerischen Bemühung um bühnenmäßige Abbildung der grotesk-humorigen und satirisch gesehenen Welt mit ihrer komplizierten gesellschaftlichen Problematik fort. Zur Freude und zum Vergnügen weiterer Zuschauergenerationen und als ein prachtvolles Denkmal seiner beiden Vorgänger.

 

HELENA ŠTÁCHOVÁ
Nach dem Abitur trat sie in das Theater S&H als Elevin ein. Nach einjähriger Wirkungszeit verließ sie das Theater, um an der Theaterfakultät zu studieren. Nach Absolvierung der Examina kehrte sie 1966 an das Theater zurück. Bereits ein Jahr darauf übernahm sie die Interpretation einer Stammfigur des Theaters, die der Mánièka. An der Seite von Milos Kirschner, der auch ihr Lebenspartner wurde, beginnt sie mit Interpretationen fremdsprachiger Texte. Außer in deutsch, englisch, spanisch, russisch, französisch spielt sie ihre Schauspiel-Figuren auch im weniger geläufigem japanisch und chinesisch. Milos Kirschner schuf 1971 für sie eine neue Figur, die sehr schnell in der Puppen-Familie heimisch wurde. Es ist Frau Katarina, Mánièkas Großmutter. Diese Figur gibt ihr die Möglichkeit der Erweiterung des Schauspielerparts, der von der Tradition ausgeht, daß ein Spieler zwei unterschiedliche Stimmen spricht. Helena Stächova wirkt nicht nur im Theater, sondern auch im Rundfunk, Fernsehen und im Synchronstudio. Sie verwirklicht eine Vielzahl von Schallplatteneinspielungen. Sie schreibt nicht nur für das Theater, sondern auch Drehbücher, führt Regie und kümmerte sich bis zum Tod von Milos Kirschner in der Position des Dramaturgen um das Profil des Theaters. Nach dessen Ableben wird sie durch den Bürgermeister der Stadt Prag im Einklang mit den Zukunftsplänen Miloš Kirschner's in die Position des Theaterdirektors berufen.

 

 
Poslední aktualizace: 7.6.2004
[ nahoru ]